Waschbär

Dieser ?maskierte? Einwanderer aus Nordamerika hat in Deutschland eine wahre Erfolgsgeschichte zu verzeichnen. Mitte des neunzehnten Jahrhunderts bewusst wegen seines Fells in Deutschland angesiedelt, verbreitete sich der Waschbär nach einer Auswilderungsaktion in Nordhessen im Jahr 1934 und nach diversen erfolgreichen Fluchtversuchen ungehindert in weiten Gebieten des Landes. Populationsschwerpunkte liegen in Südniedersachsen und in Mecklenburg-Vorpommern.

Die scheuen, überwiegend dämmerungs- und nachtaktiven Tiere gehören zur Familie der Kleinbären und fühlen sich auch in Stadtnähe wohl, da sie hier Nahrung im Überfluss und geeignete Schlafplätze finden (Bsp. ?Kasseler Stadtwaschbär?). Auf ihrem Speiseplan stehen sowohl Insekten, kleinere Wirbeltiere, als auch pflanzliche Nahrung (vornehmlich Nüsse, Eicheln etc.). Ihr Futter tasten die Tiere mit den empfindlichen Vorderpfoten sorgfältig ab und entfernen dabei alles was ihnen ungenießbar erscheint. Dieses Verhalten hat sicher maßgeblich zur Namensgebung beigetragen.

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Ausrichtung:
Windrose

Schwierigkeit:
bis IV V VI VII VIII ab IX
Felshöhe:

Felsqualität:


Routencharakter:






Absicherung:




Regen/Nässe:

 

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