Der Rotmilan

Der Rotmilan (Milvus milvus) gilt als einer der majestätischsten Raubvögel in unseren Breiten. In keinem anderen Land gibt es größere Vorkommen dieses besonderen Vogels, als bei uns in Deutschland (vor allem in den neuen Bundesländern). Aus diesem Grund wurde der Rotmilan im Jahr 2000 vom NABU zum Vogel des Jahres gewählt.

Mit einer Körperlänge von ca. 65 cm und einer Flügelspannweite bis zu 180 cm ist der
Rotmilan um einiges größer als der weit verbreitete Mäusebussard. Sein Gefieder weist eine auffällige rostbraune Färbung auf. Der Federsaum und der lange Gabelschwanz sind eher hell (beige / hellbraun), das Kopfgefieder ist grau oder weiß gefärbt. Da die Färbung des Gefieders im Flug weniger stark zur Geltung kommt, besteht Verwechslungsgefahr mit dem Schwarzmilan, der jedoch etwas kleiner  ist.

Der Vogel zählt zu den Kultur folgenden Arten, profitiert also von menschlicher Nähe, oder vielmehr von der Landwirtschaft. Besonders die zur Viehzucht angelegten Weiden und Grünflächen dienen ihm als Jagdrevier. Zu seiner Beute gehören Mäuse, Feldhamster, Vögel, Fische, Reptilien, Frösche, Insekten und Aas. Um an seine Beute zu gelangen lässt der Rotmilan auch gerne andere die Arbeit verrichten, um ihnen dann das Futter abzujagen (Beuteschmarotzer). Sonst ist das Jagdverhalten mit dem anderer ?Suchflugjäger? zu vergleichen.

Vorzugsweise brüten die Vögel in weitläufigen, offenen Arealen, die von kleinen Gehölzen und Wäldern durchzogen sind. Den bis zu 1 m hohen Horst bauen die Tiere gerne in Bäumen, nicht selten in einer Höhe von 20 m.

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Ausrichtung:
Windrose

Schwierigkeit:
bis IV V VI VII VIII ab IX
Felshöhe:

Felsqualität:


Routencharakter:






Absicherung:




Regen/Nässe:

 

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